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(Chronische) NERVENSCHMERZEN
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Ca. 40% aller Patienten in Schmerzambulanzen und Schmerzkliniken leiden unter Nervenschmerzen (chronische) (Zenz 1987).
Grundsätzlich können Schmerzen auf zwei verschiedene Arten zustande kommen:
Nervenschmerzen können verschiedene Ursachen haben:
Nachstehend werden entsprechend der aufgeführten Ursachen typische Krankheiten beschrieben und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
ad1:
Mechanische Schädigung:
Nach einer
Nervenverletzung
kann es zu einer
Kausalgie,
neuerdings auch als
CRPS Typ II
(komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ II) bezeichnet, kommen.
Das Krankheitsbild ist charakterisiert durch einen qualvollen, glühenden
Brennschmerz der
betroffenen
Gliedmaße,
auslösbar oder verstärkt schon durch leiseste
Berührung ((evtl.
auch entfernter Körperstellen (Synästhesalg
ie)),
durch optische oder akustische Reize, Trockenheit (Xerosalg
ie),
Wärme, Affekte oder bloße Schmerzvorstellung (Sympsychalg
ie).
Die
Schmerz ausbreitung ist
unabhängig vom Innervationsgebiet
(= Versorgungsgebiet eines
Ner
ven), erfolgt evtl.
auch auf die gegenseitige
Gliedmaßen
(Alloparalg
ie).
Meist bestehen ferner
Durchblutungsstörungen
und Störungen der Hauttrophik
(= Ernährungs-/Wachstumszustand der Haut).
Im chronische
n Stadium sind wiederholte
Blockaden
(= Betäubungen)
des betroffenen Nervs mit einem lang wirkenden Betäubungsmittel hilfreich,
optimal sind
kontinuierliche Blockaden mit Katheter
(= eingepflanztem dünnen Kunststoffschlauch). Letztgenannte Maßnahme sollte aber nur stationär (Schmerzkliniken)
durchgeführt werden.
ad2: Auch bei der
Polyneuropathie liegen chronische Nervenschmerzen vor.
Diese werden durch metabol ische
(= stoffwechselbedingte) Störungen
oder Schädigungen verursacht.
In der Praxis dominieren mit je einem Drittel der Fälle die alkohol
ische
und die diabet
ische
Genese
(= Entstehung)
(Neundörfer 1988). In unklaren Fällen ist vor allem an exotoxische (= von außen zugeführte Gifte betreffend)
Ursachen durch Medikamente (Vinca-Alkaloide, Nitrofurantoin u.a.m.) sowie
Gewerbegifte zu denken, daneben kommen endotoxische
(= Gifte die im Körper selbst entstehen)
(Porphyrie, Urämie) und evtl. infekt
iöse Ursachen (Borreliose,
Ehrlichiose nach
Zeckenbiß
bzw.
Zeckenstich) in
Frage.
Die Patienten klagen über einen brennenden
Dauerschmerz im
Versorgungsgebiet peripherer
(= mehr oberflächlicher) Ner
ven,
Parästhesien
(= Fehlempfindungen),
Hyperästhesien
(= gesteigerte
Empfindlichkeiten für Berührungsreize)
und
Hyperpathien
(= Überempfindlichkeiten gegenüber allen örtlichen Reizen mit erhöhter
Reizschwelle), Druckschmerzhaftigkeit
von Ner
ven
und
Muskeln sowie evtl.
über motorische (= die Muskelfunktion betreffende) Reizerscheinungen (Cram
pi) (Gerstenbrand et Rumpl
1988). Charakteristisch sind socken- bzw.
hand
schuhförmige Sensibil itätsstörungen
(= Störungen der
Empfindlichkeit).
Durch Polyneuropathie verursachte, chronische Nervenschmerzen werden in erster Linie kausal behandelt, also der Ursache entsprechend: bei Diabetes mellitus Optimierung der Zuckereinstellung, bei toxischer (= durch Gifte entstandene) Polyneuropathie Verzicht auf „Nervengifte“ wie z.B. Alkohol.
Symptomatische (= auf die Krankheitszeichen ausgerichtete)
Therapie:
Thioctsäure (alpha-Liponsäure) führt zu einer Reaktivierung des
Multienzymkomplexes und möglicherweise zur Bindung diabetischer Ketone.
Neurotrope Vitamine
(= „Nervenvitamine“): Die mehr
oder weniger hochdosierte Verabreichung neurotroper Vitamine ist bei
Polyneuropathien
allgemein üblich. Leider führt diese Therapiemaßnahme in den wenigsten Fällen zu
einer Verbesserung.
Analgetika
(=
Schmerzmittel):
Polyneuropathische Schmerzen
sind in der Regel durch übliche Schmerzmittel nur schwerlich günstig zu
beeinflussen. Am ehesten ist noch ein Effekt von zentral wirksamen Analgetika
(= Schmerzmittel die
im Rückenmark / Gehirn wirken) zu
erwarten. Aus diesem Grunde ist es nicht möglich, ein sicher wirksames
Schmerzmedikament zu empfehlen.
Gegen Nervenschmerzen wirken am besten die sog. Antiepileptika
(= eigentlich Mittel gegen die
Fallsucht, aber auch gegen Nervenschmerzen hilfreich).
Als erste Wahl gelten heute Gabapentin (z.B. Neurontin®) oder Pregabalin
(Lyrica®), als 2. Wahl Carbamazepin (z.B. Tegretal®).
Eine Kombination aus Metamizol (z.B. Novalgin®) und Chinin soll relativ
zuverlässig schmerzlindernd sein. Ein Gemisch aus Uridin- und Dinatriumsalze
(Keltican®) kann versucht werden.
Wiederholte Nervenblockaden: Die wiederholte Blockierung (Betäubung) der korrespondierenden Nervenleitungen mit einem langwirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) hat sich bei Nervenschmerzen sehr bewährt. Dabei kommt es neben der (erwünschten) Hemmung der Schmerzreizleitung gleichzeitig zu einer Blockade vegetativer (sympathischer) Faseranteile, woraus eine sehr deutliche Mehrdurchblutung im korrespondierenden Gewebebereich resultiert, die jedem entzündlich/degenerativen Prozeß nachhaltig entgegenwirkt. In diesem Sinne ist diese Behandlung z.B. bei Polyneuropathie nicht nur symptomatisch, sondern auch kurativ (= auf die Ursache ausgerichtet).
ad3: Chronische,
Nervenschmerzen liegen auch bei der sog.
Postzosterneuralgie (postzosterische
Neuralgie,
postherpetische Neuralgie)
vor, ausgelöst durch eine Ner
venschädigung
oder -störung infolge einer Virusinfektion. Vorausgegangen ist die
Herpes zoster
-Erkrankung, eine neurodermale
(=
Ner
ven
und Haut betreffende)
Infektionskrankheit. Der Erreger ist der Her
pes-Varizellen-Virus.
Der Name Zos
ter
kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Gürtel“ entsprechend der gürtelförmigen
Hautausbreitung am Körperstamm. Aus diesem Grund wird die Krankheit auch als
Gürtelrose bezeichnet.
Der
Herpes zoster
befällt überwiegend die Nervensegmente der unteren
Brustwirbelsäule,
seltener den
Gesicht
s- bzw.
Kopf
bereich (Herpes
zoster ophthalmicus,
Herpes zoster oticus).
Die
Herpes zoster-Erkrankung
beginnt mit brennenden, juckenden
Nervenschmerzen im
Bereich der befallenen Nervensegmente und geht mit Sensibilitätsstörungen
einher. Schon die
Berührung der Haut
im befallenen Bereich verursacht starke
Nervenschmerz
en (eine sog.
Allodynie). Einige Tage später bilden sich Hauterscheinungen wie rote
Flecken, Pusteln und Papeln aus. Diese sog. Effloreszenzen heilen in der Regel
nach 2 - 4 Wochen ab und normalerweise verschwinden dann auch die
Schmerzen wieder.
Wenn die Nervenschmerzen die Hauterscheinungen der
Gürtelrose
überdauern, meistens nach 4-6 Wochen, dann ist die Krankheit in eine
Zoster-Neuralgie ((postzosterische
Neuralgie (PZN))
übergegangen. Der Schmerzcharakter bei der postzosterischen
Neuralgie
wird von den Patienten uneinheitlich beschrieben: anhaltend tief drückend oder
brennend, blitzartig einschießend, stechend und brennend. Teilweise liegt auch
eine Allodyn
ie
(= Schmerzauslösung durch an sich nicht schmerzhafte Reize,
z.B. Kleidung) vor.
Die Behandlung ist schwierig und sollte deshalb dem erfahrenen Schmerztherapeuten überlassen werden. Ein Dauerschmerz, auch in Form von Nervenschmerzen, erfordert praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren:
ad4:
Nervenschmerzen können auch durch eine
Ner
vendurchtrennung
z.B. im Rahmen einer Amputat
ion (durch Operation oder Unfall)
entstehen, sie werden dann als
Phantomschmerzen
(= Schmerzempfindungen in einem Körperteil, der gar nicht mehr vorhanden ist) bezeichnet. Ein
Phantomschmerz
tritt meist unmittelbar nach der Amputat
ion auf. Wir sehen jedoch immer wieder Fälle, bei denen sich
Phantomschmerzen
erst nach Jahren, in Ausnahmefällen sogar erst nach Jahrzehnten, einstellten.
Die Angaben zu Schmerzperiodizität und Schmerzqualität lassen kein einheitliches
Muster erkennen. Bei der Abfrage der Schmerzqualität dominieren Begriffe wie
"brennend", "schneidend" und "wie eingeklemmt". Überwiegend wird ein
attackenförmiger Schmerzverlauf angegeben, wobei die
Schmerzattacken
minuten- bis tagelang dauern können. Bei fast allen Patienten mit einem
Phantomschmerz
liegt eine klimatische Schmerzmodulation
(= Änderung des
Schmerzzustandes) vor.
Bei Amputat
ionen im Bereich der unteren
Extremitäten
(=
Beine)
stellen sich in der Regel später auch behandlungsbedürftige Beschwerden an
kontralateralen (=
gegenüberliegenden)
Gelenk
en und an der
Wirbelsäule ein,
bedingt durch unphysiologische (= unnatürliche) Dauerbelastungen.
Gegen
Phantomschmerz
en wirken am ehesten die sog. Antiepileptika
(= eigentlich Mittel gegen die
Fallsucht, aber auch gegen diese Schmerzen hilfreich).
Als erste Wahl gelten heute Gabapentin (z.B. Neurontin®) oder Pregabalin
(Lyrica®), als 2. Wahl Carbamazepin (z.B. Tegretal®).
Hin und wieder ist auch ein Therapieversuch mit Baclofen (z.B. Lioresal®)
(= Mittel zur
Muskel
entspannung)
erfolgreich.
Unterstützend (selten als einzige Therapie ausreichend) haben sich
schmerzdistanzierende
Antidepressiva
(= Mittel gegen Depressionen,
aber auch bei neuropa thischen Sch
merzen hilfreich)
sehr bewährt. Wir bevorzugen Maprotilin (z.B. Ludiomil®) und Doxepin
(z.B. Aponal®).
Oftmals ist die
therapeutische Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem
örtlichen
Betäubungsmittel) in Form von häufig
wiederholten
Nerven
- und Leitungsbetäubungen sehr hilfreich.
Daß
Phantomschmerzen
tatsächlich im betroffenen Nerv entstehen und nicht im zentralen Nervensystem,
ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen
(Quelle siehe weiter unten).
ad5:
Des weiteren können Nervenschmerzen durch
zent rale
(= das Rückenmark / Gehirn betreffende)
Störungen oder Schädigungen entstehen, so z.B. in Folge einer
Querschnittslähmung.
Über den Mechanismus der Schmerzentstehung nach einer
Querschnittlähmung
ist wenig bekannt. Nach Thoden (1987) klagen 50% aller Patienten mit
verletzungsbedingten
Querschnittsläsion
en über störende Mißempfindungen unterhalb der Verletzungsstelle.
Immerhin 27% leiden unter Sch merzen, vorwiegend im Bereich der
Bein
e. Teilweise treten auch krampfartige,
viszerale Schmerzen
(=
Eingeweideschmerzen)
im
Bauchraum
auf. Auch vom Verletzungssegment selbst können Schmerzen ausgehen, die oft auf
eine Instabilität zurückzuführen sind. Diese Instabilität kann chirurgisch
behoben werden.
Der Schmerzzustand nach einem kompletten
Querschnitt wird
auch als
Deafferenzierungsschmerz
bezeichnet.
Nervenschmerzen bei einer
Paraplegie
(= Lähmung der Be
ine) können i.d.R. gut mit der periduralen
(= rückenmarknahe) Blockade mit Katheter (= dünner Kunststoffschlauch)
behandelt werden. Die Einpflanzung des Katheters muß jedoch oberhalb des
geschädigten Segments erfolgen.
Bei Tet
raplegie
(= Lähmung der Be
ine
und
Arme)
bedarf die kontinuierliche Per
iduralblockade oberhalb des geschädigten Segments wegen des erhöhten
Risikos einer strengen Indikationsstellung
(= Abwägung von Nutzen und Risiko).
Medikamentös können gegen diese Nervenschmerzen Carbamazepin oder Gabapentin
bzw. Pregabalin (Lyrica®)(= eigentlich Mittel gegen die Fallsucht, aber auch gegen diese Schm
erzen wirksam),
Baclofen und schmerzdistanzierende
Antidepressiva
sowie
Neuroleptika
(= Mittel das auf die Psyche wirkt)
versucht werden.
Gegen die unangenehme Spastik wirkt am besten Baclofen (z.B. Lioresal®). Falls
bei oraler (=
Tabletten-) Gabe die Nebenwirkungen
zu stark werden, kann die rückenmarknahe Verabreichung mittels eingepflanzter
Pumpe (oder Port) in Erwägung gezogen werden. Mittel der 2. Wahl ist Sirdalud.
Chronische, Nervenschmerzen
liegen auch beim sog.
Thalamusschmerz
vor. Dabei handelt es sich um ein sog.
zentrales Schmerzsyndrom
(= das Gehirn
betreffendes ..), ausgelöst durch
Störungen oder Schädigungen in schmerzkontrollierenden Arealen des zentralen
Nervensystems (Thala
mus).
Hauptursache ist ein
Schlaganfall (Gehirnschlag,
apoplektischer Insult).
Die betroffenen Patienten klagen in der Regel über heftige Sch merzen in der
herdgekreuzten Körperhälfte (Hemialgesie).
Die vorzugsweise brennenden Dauerschmerzen können sich attackenartig verstärken.
Teilweise liegt eine
Allodyn ie(=
Schmerzauslösung durch an sich nicht schmerzhafte Reize)
vor. Fast regelmäßig besteht eine Hyperäs thesie
(= gesteigerte Empfindlichkeit)
oder auch Hyperpat
hie (=
verzögerte Reizantwort, die Schmerzen halten über Reizzeit hinaus an bei
insgesamt erhöhter Reizschwelle).
Bei der neurologischen Untersuchung findet sich eine
Hemiparese
(=
Halbseitenlähmung)
mit meist guter Rückbildungstendenz.
Motorische (= die
Muskelkraft betreffende) Störungen
(Chorea (= sog. Veitstanz), Athetose (=
Haltungs-, Tonus- u. Bewegungsstörung))
kommen vor, ebenso die sogenannte Thala
mushand nach Poeck (die Finger sind im Grundgelenk gebeugt und in
den Interphalangealgelenken
(= Mittelgelenken)
überstreckt, sie zeigen eine Bewegungsunruhe; die Fehlstellung gleicht sich beim
Auflegen der
Hand auf
eine feste Unterlage aus) und eine meist gering ausgeprägte Ataxie
(= funktionelle Störung der Bewegungsabläufe).
Der Nachweis der den
Thalamusschmerzen
zugrunde liegenden Störung oder Schädigung ist durch Computertomographie,
Angiographie (=
Gefäßdarstellung mit Röntgenstrahlen)
und Kernspintomographie möglich.
Die Behandlung
dieser Nervenschmerzen ist selbst für den erfahrenen Schmerztherapeuten eine
große Herausforderung.
Medikamentös kann wie bei anderen Nervenschmerzen Carbamazepin (z.B. Tegretal®)
(= ein Mittel gegen
die Fallsucht, aber auch gegen diese Sch
merzen wirksam) in aufsteigender
Dosierung bis zu 1500mg /Tag versucht werden (Swerdlow 1984). Gabapentin
(z.B. Neurontin®) oder Pregabalin (Lyrica®) wirken oft besser, sind aber auch
deutlich teurer. Phenytoin (z.B. Epanutin®) soll ebenfalls schmerzlindernd sein
(Cantor 1972). Teilweise sahen wir auch mit Baclofen (z.B. Lioresal®)
(= ein im
Rücken
mark / Gehirn wirkendes
Mittel zur Muskelentspannung) eine
günstige Wirkung. Ansonsten bleibt oft nur die Verschreibung von
Opiaten.
In diesem Zusammenhang ist folgende Nachricht interessant, denn bisher ging man auch bei diesem Schmerz von einer zentralen (= im Gehirn oder Rückenmark) Schmerzentstehung aus: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/266039.html).
Was bringt die Gesundheitsreform für Schmerzpatienten ? Eine Zusammenfassung: www.schmerzklinik.com/gesundheitsreform
(einfach anklicken)Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).
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* Dr. (Univ. Padua) Krumbeck und Dr. Leeser sind
freiberuflich als leitende Ärzte in der Schmerzklinik Bad Mergentheim tätig.
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Querschnittsverletzung,
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Schmerzen in der
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Schmerzen im Gelenk,
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Schmerzen im Gesicht,
Schmerzen in den
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in den Gliedmaßen, Schmerzen
in der Harnblase,
Schmerzen im Hoden,
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Schmerzen im
Hüftgelenk,
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Schulter,
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Steiß,
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Steißbein, chronische
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Unterbauch,
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